Verkehrs­recht

Beim Verkehrsstrafrecht steht im Mittelpunkt der Tätigkeit eines Rechtsanwalts und damit unserer Tätigkeit die Verteidigung unseres Mandanten gegen den Vorwurf, im Straßenverkehr eine Straftat begangen zu haben. „Klassische“ Verkehrsstraftaten sind die Trunkenheit im Verkehr (§ 316 StGB), die Gefährdung des Straßenverkehrs (§ 315c StGB), die Unfallflucht (§ 142 StGB), die fahrlässige Körperverletzung (§ 229 StGB), das Fahren ohne Fahrerlaubnis (§ 21 StVG).

Daneben gibt es weitere Straftaten, die im Straßenverkehr begangen werden können. Ebenfalls zum Verkehrsstrafrecht gehören die sich aus der Verurteilung oder möglichen Verurteilung ergebenden Probleme, zum Beispiel die vorläufige oder die endgültige Entziehung der Fahrerlaubnis (§ 111a StPO, § 69 StGB) sowie die Sperre für die Wiedererteilung einer Fahrerlaubnis (§ 69a StGB) und deren Verkürzung.

Dabei geht es im Rahmen der Verteidigung unserer Mandantin sowohl um die Frage, ob überhaupt eine Straftat begangen wurde, also auch darum, dass eine Geldstrafe möglichst gering und die Dauer einer eventuellen Fahrerlaubnissperre möglichst kurz sind. In der Regel machen sich bereits an dieser Stelle die Rechtsanwaltskosten wieder mehr als bezahlt.